Mit der Schlange jazzen
Bei meinen recherchen zu Googles AppEngine ist es passiert: ich habe angefangen Python zu lernen, bin “von der Schlange gebissen” worden und habe das WebFramework django gefunden, das nach dem Jazzpianisten Django Reinhardt benannt worden ist. Daher der vieleicht etwas seltsame Titel dieses Posts.
Django hat mich sofort fasziniert. Als erstes das Motto: “Für perfektionisten mit Deadlines”.
Django enthält einen sehr leistungsfähigen OR-Mapper, mit Hilfe dessen dass Datenmodell und auch das SQL zum Anlegen der entsprechenden Tabellen erzeugt wird.
Aus dem Datenmodell lassen sich auch das “Automatische Admin Interface” und Formulare zum manipulieren der Daten erzeugen.
Bemerkenswert ist auch die Art wie mit URL’s umgegangen wird. Django macht hier praktisch keine Vorgaben. Urls werden mit Hilfe regulärer Ausdücke auf vievs abgebildet. Dabei können Aufrufparameter mit Hilfe von Platzhaltern aus der URL extrahiert werden.
Mit generic Views, einem auf Vererbung basierenden Template System, wiederverwendbaren Applicationen etc. mehr bietet Django vieles was ich mir in anderen Frameworks schon oft gewünscht hätte.
Wer jetzt ein bischen neugierig geworden ist, der sollte sich dieses Youtube Video ansehen, wo Jacob Kaplan-Moss im Rahmen der Google TechTalks die grundlegenden Konzepte von Django erklärt: